Die zentrale Aufgabe des City Managements liegt sicherlich in einer weiteren Steigerung der Attraktivität unserer Innenstadt. Aber wir engagieren uns ebenso von Anbeginn an im sozialen Bereich.

Ein Dach für Obdachlose

Die Aktion basiert auf einem Vorschlag des City Managements. Ziel ist es, einerseits den spendenwilligen Besuchern eine Alternative zur direkten Straßenspende an die Obdachlosen und Bettler zu bieten, und andererseits die Grundlage dafür zu schaffen, dass die Betroffenen nicht nur vor Ort versorgt werden, sondern darüber hinaus aus ihrer sozialen Notlage durch Beratung und Betreuung herausgeführt werden können. Obdachlose und Bettler, die physisch oder durch sonstige Handicaps nicht in der Lage sind die Hilfsangebote aufzusuchen, müssen durch einen bestärkenden Einsatz von Sozialarbeitern an das staatliche und nichtstaatliche Hilfesystem der Freien und Hansestadt Hamburg herangeführt werden.

Die Erlöse aus dieser Sammelaktion flossen in den vergangenen Jahren in die Unterhaltung des StützPunktes. Bei dem StützPunkt handelt es sich um eine Anlaufstelle für Obdachlose, die sich an zentraler Stelle in der Innenstadt (Klosterwall) befindet. Die Möglichkeit der Gepäcklagerung in Schließfächern hat die Mobilität der Obdachlosen erhöht und sie in die Lage versetzt, Aufenthaltsangebote außerhalb der City wahrnehmen zu können. Die Nutzung von sanitären Anlagen hat die Verunreinigung der City wesentlich verringert. Durch die professionelle Ansprache der Mitarbeiter des Caritas-Verbandes vor Ort konnten viele Obdachlose in die Hilfsangebote der Stadt integriert werden. Mit den zukünftigen Sammelerlösen werden wir die durch die bestehenden Hilfsorganisationen fallende Problemgruppe der psychisch Auffälligen durch ein Angebot unterstützen. Dorothee Freudenberg, promovierte Fachärztin für Psychiatrie, ist seit Mitte Mai mehrmals pro Woche unterwegs auf "Straßenvisite". In der Innenstadt betreut sie im Auftrag des City Managements und des "Runden Tisch St. Jacobi" psychisch kranke Obdachlose. Ziel dieses deutschlandweit einmaligen Projektes ist die Integration der psychisch erkrankten Obdachlosen in die bestehenden Hilfsangebote. Das Projekt lautet: "Ambulante psychiatrische Unterstützung für Obdachlose" - "Straßenvisite"
Eine Auflistung der Unternehmen, die "Ein Dach für Obdachlose" unterstützen und die Sammeldose aufgestellt haben, finden Sie hier.

UNTERSTÜTZUNG FÜR OBDACHLOSE